BLD NEWSLETTER 24-2018

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Pressespiegel vom 08.06.2018

Rubrik: Sportwetten

  • Der Quotenkönig
    Ab dem kommenden Donnerstag startet in Russland die Fußball-WM, und die ist für Tipico das, was Einzelhändlern das Weihnachtsgeschäft ist. Dann schnellen beim nach eigenen Angaben größten Anbieter von Sportwetten in Deutschland Spielerzahlen, Einsätze und Umsatz nach oben. ( Wirtschaftswoche vom 08.06.2018 )
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Rubrik: Eurojackpot

  • "ICH HABE 90 MILLIONEN GEWONNEN!"
    Dabei hat Christina den Euro-Jackpot genau genommen gar nicht geknackt. Sie spielte beim Online-Anbieter Lottoland. Der wettet dann auf die Gewinnzahlen und zahlt die Gewinne aus. ( Bild, Bundesausgabe vom 08.06.2018 )
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  • Ihre Chance auf den Eurojackpot!
    Ein Mega-Jackpot von 90 Millionen Euro lockt morgen bereits zum dritten Mal in Folge diese Situation ist einzigartig in der Geschichte des Eurojackpots. ( Neue Westfälische Am Abend vom 06.06.2018 )
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Interessante Urteile aus dem Geschäftsleben

Die kürzeste Wegstrecke zählt

Länger oder kürzer. Führt der an sich kürzeste Weg zur Arbeitsstelle über eine Strecke, für die Gebühren zu zahlen sind (hier bei der Fahrt durch einen Maut-Tunnel), so darf für die steuerliche Entfernungspauschale von 30 Cent pro Kilometer für die einfache Strecke nicht ein „kostenfreier“ Umweg maßgebend sein, sondern nur die Maut-Strecke. Etwas anderes hätte nur gelten können, wenn der längere Weg der „verkehrsgünstigste“ gewesen wäre, so der Bundesfinanzhof. Entscheidend sei, dass die Tunnel-Route vom Arbeitnehmer auch dann hätte steuersparend angesetzt werden können, wenn ihm die Maut-Gebühren vom Arbeitgeber erstattet worden wären. Umgekehrt müsse er für die Gebühren aufkommen, falls er die um 50 Prozent kürzere Strecke für seine Arbeitswege gewählt hätte.

Für das Finanzamt entscheidend sei es jedenfalls, dass für die Steuerersparnis regelmäßig nur die kürzeste Verbindung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte maßgebend sei. (BFH, VI R 49/13)

Minijobber mit teurem Auto unterwegs?
Stellt ein Unternehmer seine Ehefrau als Büro-, Organisations- und Kurierkraft im Rahmen eines Minijobs in seiner Firma ein, so spricht steuerrechtlich nichts dagegen, wenn er ihr dafür ein Fahrzeug überlässt, das sie auch privat nutzen darf und für das er ihr den geldwerten Vorteil (hier ermittelt per pauschaler Ein-Prozent-Regelung) vom Arbeitslohn abzog. Dass dabei am Ende nur 15 Euro als Verdienst übrig blieben – das Auto kostete 38 500 Euro, so dass monatlich 385 Euro als Sachlohn vom Barlohn abgezogen werden mussten – hielt das Finanzgericht Köln zwar auch für „ungewöhnlich“. Dennoch entsprächen „Inhalt und Durchführung des Vertrags noch dem, was auch fremde Dritte vereinbaren“ würden. Denn es sei nicht in Stein gemeißelt, dass Dienstwagen nur Vollzeitbeschäftigten oder  Führungskräften – auch zur privaten Nutzung – überlassen würden.(FG Köln, 3 K 2547/16)

Kündigung: Zwei Stunden Schummeln können nach elf Jahren das Aus bedeuten.
Trägt ein leitender Angestellter (hier einer „Systemgastronomiekette“) in den betriebsüblichen Arbeitsstundennachweis in einer Silvesternacht als Ende „7 Uhr morgens“) ein, obwohl er nachweislich bereits etwa um 5 Uhr das Lokal verlassen hat, so kann dies eine fristgerechte Kündigung zur Folge haben, ohne dass Arbeitgeber zuvor eine Abmahnung hätte aussprechen müssen. Und dies auch nach elfjähriger unbeanstandeter Dauer des Arbeitsverhältnisses. Das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz bestätigte die Kündigung, weil es bei der Eintragung der Arbeitszeit weniger auf den geringen Zeitraum des „Vertuns“ ankomme, sondern vielmehr darauf, dass der Arbeitnehmer nicht mehr „vertrauenswürdig“ sei. Dem Mitarbeiter sei – wegen zuvor „krass unterschiedlicher“ Argumentation für das „Versehen“ – nicht mehr glaubwürdig. Einer Abmahnung habe es deshalb nicht bedurft. (LAG Rheinland-Pfalz, 4 Sa 12/17)

Zeitarbeit: Nicht nur immer wieder für dieselbe Firma einsetzen.
Eine Leiharbeitsfirma darf einem Arbeitnehmer nicht ohne weiteres kündigen, wenn sie vorübergehend keine Einsatzmöglichkeit für den Mitarbeiter hat. Das hat das Arbeitsgericht Mönchengladbach entschieden. Dabei ging es um eine Frau, die bei einer Zeitarbeitsfirma als Kassiererin in Teilzeit arbeitete. Als der Kunde des Unternehmens die Frau vorübergehend nicht mehr einsetzen konnte, kündigte ihr die Zeitarbeitsfirma „betriebsbedingt“ aufgrund fehlender Beschäftigungsmöglichkeit. Sie bot ihr allerdings an, sie alsbald wieder einzustellen. Das Gericht stellte fest, dass die Kündigung unwirksam ist. Das Zeitarbeitsunternehmen habe nicht dargelegt, dass die Möglichkeit eines Einsatzes für die Frau für einen ausreichend langen Zeitraum weggefallen sei. Etwa drei Monate seien zu kurz dafür. Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz sei gerade dafür geschaffen worden, dass Leiharbeitnehmer nicht Daueraufgaben bei nur einem Unternehmer erledigten. Der Arbeitgeber der Kassiererin sei fast ausschließlich für eine Firma tätig. Vor diesem Hintergrund würde das Kündigungsschutzgesetz praktisch aufgehoben, wenn allein die fehlende Einsatzmöglichkeit eine Kündigung rechtfertigte. (ArG Mönchengladbach, 1 Ca 2686/17)

 

Messen 2018

InterTabac
Die InterTabac ist die weltweit größte Messe für Tabakwaren und Raucherbedarf. Sie findet vom 21. bis zum 23. September 2018 in der Westfalenhalle in Dortmund statt.

Weitere Info hier: http://www.intertabac.de/start.html


Mit kollegialen Grüßen aus Frankfurt


Günther Kraus


Geschäftsführer
Mail: presse-kraus@t-online.de

 

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