BLD NEWSLETTER 07-2018

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Top-Infos für den Fachhandel

„Workshop E-Zigarette“ im Rahmen der Ambiente bringt Nutzwert und spannende Erkenntnisse
FRANKFURT // Im Rahmen der Fachhandels-Messe Ambiente in Frankfurt am Main (wir berichten) veranstaltete Die Tabak Zeitung (DTZ) einen „Workshop E-Zigarette“. Dieser stand unter dem Motto „Mehr Ertrag mit der neuen Produktkategorie“. Und das Programm hielt, was es versprach.

Zunächst machte DTZ-Chefredakteur Marc Reisner deutlich, wie groß das Potenzial der „Dampfen“ ist. Auf bis zu 42 Milliarden Euro könnte der Markt bis zum Jahr 2023 wachsen, bis 2025 sind 47 Milliarden Euro möglich. Zum Vergleich: 2017 lag der globale Umsatz zwischen acht und neun Milliarden Euro. Auch in Deutschland sind die Steigerungsraten immens: Lag das gesamte Marktvolumen 2010 noch bei etwa fünf Millionen Euro, dürfte es laut Verband des E-Zigarettenhandels (VdeH) 2017 bereits 585 Millionen Euro erreicht haben, Tendenz: aufwärts.

Neben Trends wie „mehr Leistung“ und „eigener Code“ machte Reisner zudem Chancen für den Handel aus. Hohe Margen, eine intensive Beratung und eine gezielte Ansprache der Konsumenten sind in seinen Augen das Rezept für erfolgreiche Dampfer-Shops und Fachhandels-Abteilungen.

Dass das möglich ist, erläuterte Sebastian Rother, der seit einigen Jahren sein Tabakwarenfachgeschäft um E-Produkte erweitert. Rother macht bislang etwa zehn Prozent seines Umsatzes mit Hardware, Liquids und Zubehör. Bei Margen von 30 bis 50 Prozent bei E-Zigaretten und 50 Prozent bei Liquids ist das ein interessantes Business. Wichtig zu wissen: Mit einem – beratungsintensiven – Verkauf ist die Kundenbeziehung nicht beendet. Im Gegenteil: Rother verkauft nach eigenen Angaben viele Liquids, Ersatzteile wie die nur etwa zwei bis vier Wochen haltenden Heizspiralen und immer neue E-Zigaretten, denn: „Dampfer sind probierfreudig“. Rother jedenfalls denkt darüber nach, ein reines E-Zigaretten-Geschäft aufzubauen.

Immer noch viel Unwissen
Dabei könnten ihm allerdings verschiedene Behörden Knüppel zwischen die Beine werfen, wie Dustin Dahlmann, Vorsitzender des Bündnisses für Tabakfreien Genuss (BfTG) ausführte. Laut Dahlmann, der auch Geschäftsführer von InnoCigs ist, könnte Deutschland eine Steuer auf E-Zigaretten einführen – obwohl die Europäische Kommission dieses Thema zuletzt zurückgestellt hatte. Insgesamt, so Dahlmann, werde das Thema Dampfen in Deutschland zu kritisch bewertet. Und nicht nur in der Politik gebe es oft eine große Unkenntnis – auch in der Bevölkerung gebe es viele Menschen, die die E-Zigarette zu Unrecht als mindestens so schädlich wie die klassische Tabakzigarette einstuften. Das müsse sich ändern. Außerdem führte Dahlmann einige Beispiele aus der Praxis an, wie E-Zigaretten und Zubehör gekennzeichnet werden müssten. Das beginnt bei der Anmeldung der Produkte sechs Monate vor dem eigentlichen Marktstart in einem zentralen Register. Auch in und auf den Verpackungen müssen zahlreiche Hinweise und Informationen untergebracht werden, etwa das bekannte CE-Siegel, deutschsprachige Nutzeranleitungen und Gift-Piktogramme.

Für Neulinge auf dem Gebiet der E-Zigarette zeigte Christian Schims, Chefredakteur von „VAP. – Das Magazin für Dampfer“ einen Querschnitt über verfügbare Modelle vom schmalen Kapselsystem über offene „All in One“-Geräte (AIO) bis zur „Profi-Dampfe“. Schims nahm den Zuhörern die Furcht vor Explosionen, falscher Bedienung und geschmacklichen Ausrutschern. Aber der Journalist machte auch deutlich: Wer erfolgreich E-Zigaretten verkaufen möchte, muss in seine persönliche Ausbildung investieren, um die Produkte kompetent und auf Augenhöhe anbieten zu können.

Michael Plesch von Nikoliquids wies darauf hin, dass ein starker Außendienst der betreuenden Großhändler oder Hersteller ein wesentlicher Baustein bei der Installation eines erfolgreichen Geschäfts sei. Er mahnte, Händler müssten ihr Sortiment mit Fingerspitzengefühl aufbauen. Den Beratungsbedarf schätzte er als „moderat“ ein. Probierstationen und Wohlfühlbereiche könnten zum Erfolg beitragen.

max (DTZ 07/18) 14.02.2018

Werbeverbot kommt nicht

Große Koalition will kein Gesetz für Außenflächen verabschieden

BERLIN // Ein gesetzliches Verbot der Tabakwerbung an Außenflächen wird es unter einer neuen Großen Koalition offenbar nicht geben. Darauf haben sich nach Informationen des „Spiegel“ die Abgesandten von CDU/CSU und SPD geeinigt. Die Unterhändler hatten zwar bereits den Passus „Wir werden das Tabakaußenwerbeverbot umsetzen“ vorgesehen. In der Schlussfassung des Koalitionsvertrags taucht der Satz nicht mehr auf. Laut „Spiegel“ wurde er auf Druck der Unionsfraktionsspitze gestrichen.

Deutschland ist das einzige EU-Mitglied, in dem die Tabakindustrie auf Plakaten werben darf. In der abgelaufenen Legislaturperiode hatte sich das Kabinett auf einen Gesetzentwurf geeinigt, der Tabakwerbung ab 2020 verbieten sollte. Das Gesetz wurde aber nicht beschlossen.

red (DTZ 07/18) 14.02.2018

Messen 2018

IAW-Messe

Vom 27.02. bis 01.03.2018 findet die 27. IAW-Messe in Köln statt. In den Hallen 11.1 und 11.2 präsentieren rund 350 internationale Aussteller auf ca. 30000 m² Messefläche Aktionswaren zu äußerst günstigen Preisen. Im Online-Katalog präsentieren einige Aussteller ihre günstigen Messeangebote. Hier geht’s zum: >> IAW Online Katalog


Kostenloses Dauerticket online bestellen

Auf der Webseite können Sie sich ganz unkompliziert ein kostenloses Dauerticket für die IAW-Messe im Frühjahr 2018 bestellen. Sie drucken das Ticket einfach selbst aus oder zeigen es z.B. auf Ihrem Smartphone am Eingang zur Messe vor.

Mit dem Dauerticket können Sie die IAW an allen drei Messetagen besuchen.

Für nicht registrierte Besucher betragen die Preise für die Eintrittskarten vor Ort in Köln: Tagesticket: 39 €, Dauerticket: 69 € >> Kostenlose Dauerkarte bestellen

Mit kollegialen Grüßen aus Frankfurt


Günther Kraus


Geschäftsführer
Mail: presse-kraus@t-online.de

 

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