BLD im Einsatz für die Verkaufsstellen

 

  • Kampf gegen illegalen Zigarettenhandel und Margenkürzungen

 

FRANKFURT // Der illegale Zigarettenhandel und die Margenverschlechterungen bei Zeitschriften, Zigaretten und Feinschnitt standen im Mittelpunkt der Vorstandssitzung des Bundesverbandes der Lotto-Toto-Verkaufsstellen Deutschland (BLD) am 17. Februar in Frankfurt am Main. Darüber hinaus ging es bei der Tagung in den Räumen der Presse Vertriebs Gesellschaft (PVG) um die E-Zigarette und um Verkaufsförderung für Zeitungen und Zeitschriften.

 

Bei dem Treffen, an dem unter anderem auch Vertreter von Philip Morris teilnahmen, wurde festgestellt, dass die Aufklärungskampagne gegen den Konsum illegaler Zigaretten Wirkung gezeigt hat. Durch die vom BLD gemeinsam mit dem Forum Vernetzte Sicherheit (FVS) und der Interessengemeinschaft Tabakwirtschaft (IGT) sowie Philip Morris initiierte Aktion ist die Zahl illegaler Zigaretten laut aktuellen Erhebungen um zehn Prozent gesunken. „Das zeigt, dass es vielen Menschen nicht egal ist, ob sie legal oder illegal handeln“, sagt Günther Kraus, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied des BLD. Die auf Berlin und das Ruhrgebiet konzentrierte Kampagne hat Verbraucher auf Großflächenplakaten sowie mit Flyern und durch Social-Mediamaßnahmen über die Problematik informiert.

 

In Sachen Spannenreduzierungen bei Zigaretten und Feinschnitt wurde beraten, ob und welche Aktionen der BLD starten will. Rolf Korell, Vorsitzender des Verbands der Verkaufsstellen für Toto-Lotto in Rheinland-Pfalz, der Mitglied im BLD ist, hat bereits damit begonnen, die Wirtschaftlichkeit verschiedener Tabakprodukte gegenüberzustellen und dabei die Spannen für die jeweiligen Produkte aufzuzeigen. „Als Fachhändler kann ich beim Einkauf viel Geld verdienen oder, wenn ich nicht aufpasse, Geld verlieren“, weiß Günter Kraus. Er appelliert deshalb an seine Fachhandelskollegen, genau zu vergleichen. Und das nicht nur bei Zigaretten und Feinschnitt, sondern auch bei Zeitungen und Zeitschriften. Denn bei Presseerzeugnissen seien ebenfalls permanent Margenverschlechterungen zu beobachten. Gegebenenfalls sollten Händler prüfen, ob sie jene Titel, bei denen gekürzt werde, aus den Regalen nehmen.

 

Im Hinblick auf aktive, produktspezifische Verkaufsförderung im Pressesortiment wurden auf der Sitzung des BLD-Vorstands vielsprechende Ideen entwickelt, deren Realisierung geprüft werden soll. Zudem wurde vereinbart, den offenen, marktorientierten und konstruktiven Dialog zu intensivieren.

Autor: 01.03.2016

 

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